Rally-Tagebuch PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 08. April 2009 um 08:34 Uhr

06.12.2009 –Banjul - Versteigerung 

Heute war der grosse Tag der Versteigerung. Unser Jeep wurde für 48.000 Dalasis (~ 1250EUR) an Momodou Jallow verkauft!

29.11.2009 –Banjul - Abreisetag

Mitten in der Nacht war es vorbei mit dem Schlaf. Ein holländisches Pärchen stritt sich lautstark im Flur über das Flirt- Verhalten des Gatten. (Commander entnahm dem Gespräch trotz seiner beschränkten Holländisch Kenntnisse - Hallo Scheubletto " net ob de Bahn loopen....... ;-)) - "Der Mistkerl hat an der falschen Puppe rumgeschraubt!"  Er ist daraufhin wohl noch mal in die Bar gegangen und 1 Stunde später wieder aufgetaucht. Nun wurde es richtig laut. Seine Frau hat sich eingeschlossen und öffnete die Tür auch nicht mehr. Nun versuchte er die Tür einzutreten- dieser Versuch misslang. Daraufhin polterte er gegen die Terrassentür und schlug diese gegen 530Uhr auch ein. Es folgte eine lautstarke Diskussion im Nachbarzimmer, die auch die Hotelbediensteten nicht beenden konnten.

 In dem Lemon Creek Hotel trafen wir uns mit später mit anderen Teams zum Barracuda fischen.  Mit 5 kleinen Bötchen wollten wir ca 1 km auf das Meer hinausfahren und das Abendessen sichern.  Ein Boot wäre jedoch nach den ersten Wellen fast abgesoffen  !!!!!!!! ja genau richtig an Bord war natürlich Martin vom Team Kölle. Also nix neues, wieder WASSEREINBRUCH IM SCHIFF .  Als ich Ihn fragte, ob er denn auch das Fenster hochgekurbelt hatte ( siehe Strandfahrt) machte er doch tatsächlich den Effenberg. Hm ?? !!!!! und alle Insassen versuchten das vollgelaufene Boot zu retten. Völlig durchnässt gelang Ihnen dieses auch nach ca. 10 Minuten. Mönne hat dieses Spektakel lautstark lachend gefilmt. (demnächst als Video auf unserer Seite!!) Hallo nach Kölle. -  Nach 4 Stunden Ködertunken ( Unterwegs mitten auf den weiten des Meeres rief mich  noch  mein special Police Officer  Ousman aus Gambia an!! Hallo Michael hier ist dein freundlicher Polizeibeamter aus Gambia , du wolltest mir doch noch was gutes tun. "  der will doch wohl nich das zurückgeklaute Geschenk wiederhaben ????  - nö sind noch 2 Wochen da ruf mich Mittwoch noch mal an . :_)))  " sind wir wieder zurück zum Hotel und haben erstmal ein Bier genossen und den Zurückgebliebenen den Film gezeigt. Zwei andere Angler ( Michi Team Zeitfrei Schweiz und der Düsseldorfer mit dem schönen Haar) haben tatsächlich je einen Barracuda gefangen und in der Hotelküche zur Zubereitung abgegeben.

Anschließend sind wir in das Hibiscus Hotel um die Mädels vom Team Bayern abzuholen, die mit dem gleichen Flug die Rückreise antraten. Patrick vom Team Bayern hat unseren Jeep übernommen und wird diesen ein paar Tage vor der Auktion dem Heinz Bormann übergeben. Gegen 21 Uhr flogen wir dann mit Brussels Airline über Dakar nach Brüssel zurück in die Kälte.  !!! Anmerkung Commander:  Am Flughafen angekommen kommt die Frage vom Master : Ey Commander wo hasse eigentlich die Holzschnitzereien???  Öh, ach du Kacke. Hab  ich wohl im Hotel  stehen lassen - die passten so gut zur Einrichtung  rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr . Am Montag den 30. November landeten wir 45 Minuten früher als geplant ( die jungs waren flott unterwegs - so ein bissken wie Master & Comannder  halt - teilweise lagen 985 Kalmotten an in 40.000 Fuß bei - 65 Grad Celsius - brrrrrr. bibber ) schließlich in Brüssel und fuhren mit einem Mietwagen .  (Oton Master : Du fährst ich muß schlafen)  zurück nach Holzwickede um gleich die Arbeit wieder aufzunehmen - nee um meine fleißige Frau in den Arm zu nehmen. 

 

So liebe Gemeinde dat war et ers ma, nu folgen noch nen paar Bildchen und Videos und das Ergebnis der Versteigerung.

28.11.2009 -Banjul

Um 10 Uhr haben wir uns mit den anderen Team auf dem Campingplatz von Heinz Bormann getroffen um zu der Manduar Health Station zu fahren. Bei der Ankunft dort wurden wir von Dr. Lemp und seiner Frau begrüßt und durch die Station geführt. Mit einfachsten Mitteln wird dort 8000-9000 Menschen im Jahr geholfen, die ansonsten keinerlei Zugriff auf medizinische Hilfe haben. Eine Studentin aus Jena schleift per Hand Brillen auf benötigte Sehschärfe -  eine mühselige Arbeit. Vor der Station wurden wir von hunderten Kindern und Jungendlichen „belagert“, die alle Geschenke haben wollten. Viele Teams haben Luftballons und Süßigkeiten verteilt, worauf natürlich Streitigkeiten und kleinere Keilereien ausbrachen. Nach dem Besuch sind wir in das Hibiscus House gefahren um uns mit anderen Teams zu treffen. In diesem kleinen, aber sehr schön angelegtem, Hotel haben den Tag dann ausklingen lassen.   

27.11.2009 -Banjul

Haben den ganzen Tag am Pool verbracht. Völlig Entspannt sind wir am frühen Abend dann zu der Blue Kitchen zu der Rallyeparty gefahren. Die Orgs begrüßten uns kurz uns übergaben das Wort an Heinz Bormann, dem Vorsitzenden der DBO (Dresden Banjul Organisation). Dieser bestätigte uns dann die definitive Verschiebung des Versteigerungstermins auf den 6. Dezember.  Er hat das örtliche Tobaskifest (Hammelfest – gleichzusetzen mit unserem Weihnachtsfest) vergessen und daher kann der Termin am 29. November nicht mehr gehalten werden. Dieses ist ein unverzeihlicher Fehler, da die Versteigerung ja der eigentliche Grund dieser Reise war. Ein großer Teil der Rallyegemeinde war mit dieser Situation unzufrieden und machte Ihrem Unmut deutlich. Leider ist an dieser Lage nichts mehr zu ändern, sodass wir dieses (wenn auch widerwillig) akzeptieren mussten. Mönne diskutierte noch eine Weile mit den Orgs, die teilten Ihm jedoch mit: „Mach es doch selber besser“. Bei diesen Gesprächen kam auch heraus, dass die Orgs 2 Wochen vor Rallyebeginn über die Verschiebung informiert wurden.  Ohne Worte… 

26.11.2009 – Banjul

Nachdem der Bolide wieder läuft ging es heute ruhiger zur Sachen. Mönne war wieder glücklich und wir suchten uns ein Hotel. Die Nacht im Jeep war nicht toll! – Aber wo waren unsere Zelte? Richtig – Mönne hat ja jetzt Holzschnitzerreien…. Haben uns dann im 5 Sterne Bunker Senegambia für 64 Euro (Kostet übers Internet 130Euro)  eingebucht und erst mal an die Bar. Ein Bier später fuhren wir zurück zum Campingplatz, viele geschockte Gesichter – das Biest ist zurück.  Hab mich mit ein paar Leuten unterhalten, Mönne dabei nicht im Blick gehabt. Fehler – er hat Hab und Gut an die Wächter verschenkt. Auch mein Rückreisegepäck. Zurück zum Hotel, 4 Kanister gegen eine Autowäsche getauscht und als wir vom Essen zurück waren glänzte das Auto.  Ab in den Pool mit eingelassener Bar – Super Ding. Mönne ist vom Einstieg ins Wasser auf direktem Wege zur Bar geschwommen.  Dort gab es Bacardi Cola und Bier. Da im Anschluss keiner mehr schwimmen konnte nahmen wir den Landweg zurück zu den Liegen. Duschen und ab zu dem reichlichen Buffet, im Anschluss mit anderen Teams versackt. Mehr weiß ich nicht mehr…  Morgen ist die große Rallyeparty.

 

25.11.2009 - Letzte Etappe St. Louis nach  Banjul (530km):

 

Beinahe pünktlich vom Hof gerollt, dann im Konvoi Richtung Banjul. Der Zollheini muß so ziemlich die gleiche Art von Routenplanung machen wie meine Frau. Es ging in jedem Dorf mitten durch die Marktstände. Sehr enge Geschichte aber auch sehr Interessant, hier und da mal kurz im vorbeirollen was zu trinken und Brot gekauft. Da kommt so´n Mc Drive bei uns nicht mit. Es folgte noch eine kleine Sandetappe bevor dann die Straßen von Ostdeutschem auf westdeutschen Standard wechselten - Krater und Löcher wie nach einem Luftangriff   - Master  hat das aber ganz gut im Griff gehabt. Als wir gerade dachten das die Straße wieder Straße ist war sie auch schon wieder ganz weg und das Drama nahm seinen Lauf. In einem geordneten Chaos bei fast null Sicht löste sich der Konvoi langsam aus. Wir beschlossen uns in Lee an dem ganzen Haufen vorbei zu mogeln . Nachdem im nichtmehr vorhandenem Rückspiegel der Riesen Magirus immer größer wurde (diese Strecke hat den Jungs wohl so richtig Spaß gemacht) Befehl vom Commander wasi wasi . Im Rückblick  ein  ganz ganz großer Fehler . Ich hatte dem Affen Zucker gegeben . Auf den nächsten 20 Km die wir mehr in der Luft als auf dem Rübenacker unterwegs waren bin ich um ca. 25 – 30 Jahre gealtert aber nu haut mich nix mehr um. Also wie gesagt mal kurz an die Spitze gesetzt und dann mal ohne Zollheinis bis  zur nächsten Gabelung vorgeprescht. Die ortskundigen Zollheinis kamen dann so ca. eine viertel Stunde später. Nun wieder auf einer sehr guten Straße bis an die Grenze alles Super. Aber dann der Skandal , der SUPERGAU bei versuch den Senegal zu verlassen dreht  beim Startversuch nur noch der Anlasser und sonst nix mehr. ALLE fahren weg nur die beiden Pappnasen die zuvor den wilden Max gemacht haben  nicht.   DAS BIEST IS TOT

 So So So peinlich zog mir gleich meinen Hut ganz tief ins Gesicht und war gar nicht mehr da. Diagnose:   Zündversagen!!!!! Master hatte bis DAHIN  ja auch noch nix zerstört. Dann an den Haken und die letzten 40 Km nach Banjul geschleppt. Mööööt  Dann hing der Haussegen im Jeep ein wenig schief hab sofort erkannt das die wilden Wasserdurchfahrten  im Atlantischen Ocean dafür verantwortlich waren. Aber nun die unglaubliche Wende. Einer unserer Mitstreiter entdeckte einen Cherokee der wohl den örtlichen als Ersatzteillager dient. Mal rasch die Zündeinheit demontiert und beim Biest eingebaut, gestartet und gleich mal richtig fauchen lassen, sofort war allen auf dem Campingplatz klar: DAS BIEST ist zurück. Haben dann bei dieser Gelegenheit auch gleich unsere Blechscheibe wieder gegen die aus Glas getauscht. Nun haben wir uns wieder lieb.;-))).

Masters Ergänzung: Im Grossen und Ganzen –OK. Nur ein paar Anmerkungen: Als unser Bolide seinen an der Grenze seinen Dienst verweigerte und die Zündspule kaputt war, war Mönne  nicht mehr zu stoppen. Ich war schuld! (Mönnes Nerven: Angespannt)  Meine wilden Wasserdurchfahrten im Atlantik reichten lediglich um die Reifen mit Wasser zu benetzten. Wir waren nicht unter Wasser! Die Spule ist ein Verschleißteil und Mönne hätte bei der morgendlichen technischen Abnahme der mangelhaft Zustand der Spule auffallen müssen. Nun gut, am Hacken zur Fähre wurden wir von hunderte Kindern belagert die Geschenke haben wollten. Jedoch hat ein Kind die Gelegenheit genutzt unsere Warnwesten (lagen m Einstieg) zu mopsen. (Mönnes Nerven: Blank) Auf der Fähre wurden wir eingeparkt, dass das Verlassen vom Auto nicht möglich war. Neben Mönnes Fenster war die Belüftung zum Motorraum mit entsprechenden Gestank und Lärm. (Mönnes Nerven: nicht mehr vorhanden)  An der Willkommensfetenveranstaltungskneipe angekommen lag ein lapidares Schriftstück auf jeden Tisch, mit der Info dass die Versteigerung 1 Woche (wegen dem Tobaski Fest – so ne Art Weihnachten – kam wohl sehr plötzlich)  später stattfindet. 90% der Teilnehmer werden die Versteigerung also nicht mitbekommen und  das war schließlich der Grund der Rallye. (Mönne tobte) Von den Schweizern auf den Campingplatz gezogen und direkt neben einem Generator geparkt. (Zustand Mönne – unbeschreiblich – es flog alles durch die Gegend – habe am nächsten Tag die Hälfte unserer Ausstattung im Umkreis von 20Meter vom Boliden gefunden – Mein Zustand – die Ruhe in Person – wie immer…) Dieser Tag war Scheisse…

 

24.11.2009 - Die siebzehnte Etappe vom und nach Saint Louis (Stehtag)

Ausschlafen kann so schön sein... Um 10 Uhr war Frühstück angesagt, danach in der Sonne schmoren und den hiesigen Hopfentrank genießen. Nach ein paar Bier haben wir uns dann um unsere kaputten Scheiben gekümmert. Mönne hat sich mit den örtlichen Teppichhändler, Holzschnitzern und T-Shirt Verkäufern köstlich verstanden und nun haben wir allerhand Holzkrams. Jetzt laufen hier die Händler mit Master und Commander T-Shirts rum, ein netter Gag. Einer dieser Händler konnte deutsch und wurde sofort zum Dolmetscher erklärt. Dieser kannte einen Metallbauer unweit vom Hotel und 10 Minuten später war dieser auch am Start. Ausmessen, 4 Stunden warten und unsere Blechscheibe war fertig. Die Seitenscheibe wurde auch gleich repariert und jetzt sollten wir keine weiteren Probleme haben. Das Problem bei der Sache war, dass Mönne nicht beschäftig war und allerhand Unfug trieb. Jetzt haben wir Holzschnitzereien die für ein mittelgroßes Osterfeuer reichen, unser Zelt, 5 T-Shirts und eine Matratze sind jedoch futsch. Sachen im Wert von über 80 Euronen gegen Holzschnitzereien getauscht!!! Wundert euch also nicht wenn Mönne euch Holzschnitzereien schenkt, er hat mehr als genug davon und will sie wahrscheinlich nur loswerden. Unseren Verstärker haben wir den Bayern für 2 Bier überlassen, brauchen ihn ja nicht mehr - Boxen sind eh weg. Morgen geht es um 6Uhr auf die letzte Etappe - noch 530km nsch Banjul!!!

Hier mal die Berichterstattung von Auto Motor Soprt: http://www.auto-motor-und-sport.de/service/rallye-dresden-dakar-banjul-2009-1449869.html 

23.11.2009 - Die sechszehnte Etappe vom Nouakchock nach Saint Louis

Richtig, wenig Text hier... Der Commander war am Werk und da war irgendwie alles weg... Er sucht immer noch nach den fehlenden Texten.

   

22.11.2009 - Die fünfzehnte Etappe vom Strand nach Nouakchock (150km)

 

Aus der Wüste zurück ins Leben - oder vom Stranddünenlager nach Nouakchott ca. 150 Kilometer ca. 30 Km übern Strand. Allerdings mußten wir auf die Ebbe warten Aufbruch erst gegen 16hundert, vorher ordentlich vom Sand beriselen lassen - also der kommt überall hin. Dann Ausfall unseres kleinen Umspannwerks also Compi- Kameras laden während der Fahrt nicht mehr möglich, ist aber nicht weiter schlimm. Schlimm ist, das der Irre heute wieder am Ruder steht! ..... und genau es kam wie es kommen mußte, immer ordentlich die letzten Ausläufer der Wellen mitnehmem. Commander meldet diverse Wassereinbrüche was denn Helldriver aber völlig ignoriert, sein Spruch "das kann das Boot ab". Dann Strandausfahrt Master legt den Boliden mal locker auf die Bodenplatte. Man muß im aber zu Gute halten beim Bergungsversuch. 6 andere Teilnehmer wurden fachgerecht vom Strand gezogen . 2  Commander : 1 Master. Seit  gestern nennt man unseren Boliden "Das Biest". Dann hinter dem Strand also auf der ersten geteerten Straße seit 3 Tagen eine hundsgemeine Bodenemonsterwelle - ....richtig - Abflug - dann beim Wiedereintritt zu spät abgefangen und vorne rechts hart durchgeschlagen. Commander hat dann vor dem Hotel  mit entsetzen feststellt das Master nun auch noch eine Heckscheibe auf seinem Zerstörerkonto zu verbuchen hat. Ach ja einen hab ich noch: er hat sich auch ein paar neue Freunde gemacht in dem er die kölschen jungs mal so richtig naßgemacht hat und Team Dustinatin mit Algenschmodder zugschaufelt hat. Beim nächsten Stop mußte ich flüchten.

Masters Ergänzung: Der gestrig war wieder heftig - sämtliche Alkohol Reserven wurden vernichtet. Der Campingstuhl vom Commander hat die Grätsche gemacht, darauf wurde dieser im hohen Bogen in den Atlantik geworfen. Dieser wurde jedoch im Laufe der Nacht wieder angschwemmt und Mönne musste diesen widerwillig wieder an sich nehmen. Aber der beste Spruch vom Commander seit Langem: Wo ist meine Unterhose... wie kommt meine Unterhose auf die Motorhaube? Nach einem Fässchen, Bacardi O-Saft, Vodka O-Saft und Rum-Cola ist der Commander noch ne Runde Nacktschwimmen gegangen!

 

 

21 November 2009 - Die fünfzehnte Etappe von ner Düne zum Strand 130 km vor Nouakchott (110km)

 

Im abendlichen Briefing wurde die Abfahrzeit für die heuteige Etappe auf 8 Uhr gesetzt. Nachdem sich um 815Uhr im Camp noch nichts tat bezog Mönne seinen Feldherrenposten auf der höchsten Düne mit Blick auf das Camp. Die Bayern hatten einen Plattfuss und mussten einen Reifen wechseln. Bei einem Gewicht von 250KG keine leichte Sache. Wir vertieben uns die Zeit damit die anderen Team mit feinem Sand einzunebeln und die Dünen im Umkreis von 1km mit ca. 5000 Umdrehungen platt zu fahren. (Mönnes Fahrtag) Manche hatte Spass, viele nicht. Die interessierte den Feldherren jedoch wenig - Freund machen scheint nicht sein Ding zu sein. Aud der Etappe waren viele Tiefsandstecken und genau so viele steckengeliebene Fahrzeuge. Die meisten konnte er reicht erfolgreich mit eine Lächeln und freundlicher Winkgeste umkurven. Bei einem havarierten T3 Bus hat ein Opel Monterey seinen Bergungsversuch wegen des tiefen Sandes aufgegeben und es wurde nach dem Biest gerufen. Also kam Mönne lautstark angeröhrt, übernahm das Abschleppseil und sog den Bulli mit geschätzten 80km/h durch den Sand. Ein weiteres feststeckendes Fahrzeug bat um Hilfe, erfuhr sie jedoch nicht. Mönne hat der Aufkleber "Allrad ist feige" an dem Heck von den T4 missfallen... Später zog er noch einen Wagen vom Org Team vom Strand, zerstörte unseren Dosenhalter und genoss es abseits der befahrbaren Strecken zu fahren. Der Opel Omega vomTeam Gourmetflizza erlitt einen kapitalen Motorschaden und bei einem Saab Team ist der Ölkühler durch heftiges Eintauchen mit der Front im Sand kaputt gegangen. Der Opel wird vom LKw nun geschleppt und der Saab konnte geflickt werden. Heute übernachten wir direkt am Strand und morgen geht es nach Noukachott. Commander sacht: "Mit dieser der Manöverkritik kann ich gut leben ;-))

 

Festfahrstatistik: Mönne 2 - Domi 0.

 

20 November 2009 - Die vierzehnte Etappe von der grossen Düne zu ner anderen Düne (140km)

 

Super Tag! Domi ist gefahren und Mönne hat meine Herztropfen bekommen. Querfeldein durch Mauretanien durch die Wüste. Zu Beginn wurden zwei Teams gebildet, die Hasen und die Igel. Selbstverständlich waren wir in der Heizertruppe und bei der Bekanntgabe unserer Zugehörigkeit ging ein Raunen durch die Menge. Ja, wir haben bereits unseren Ruf... Nun gut, mit Vollgas an vielen Kamelen vorbei einfach geradeaus. Auf den vielen Sandpisten und Sandverwehungen sind viele Teams steckengeblieben und mussten befreit werden. Ganz zu Anfang hatten 2 Mazda 121 Probleme mit ihren Spritleitungen. Die velaufen bei diesem Fahrzeugtyp unterhalb des Rahmens und sind in dem ersten Geröllfeld Leck geschlagen. Weiterhin gab es einige Reifenplatzer und andere kleinere Defekte. Bei uns ist lediglich der Innenspiegel abgefallen, ein Zeichen meiner guten Fahrweise. Bei der Ankunft in unserem Nachtlager wollten die Bayern mit Ihrem LKw auf ein wenig Dünenerfahrung sammeln und fuhren sich auf dem Dünenkamm fest. Mönne war nicht davon abzubringen mit Stühlen und einem Fässchen Krombacher sich direkt vor dem havarierten Fahrzeug zu plazieren und die Ausgrabungsarbeiten zu beobachten. Morgen fährt Mönne wieder, da wir sich mit Sicherheit in unserer Statistik was tun... Bis Morgen.

 

Festfahrstatistik: Mönne 2 - Domi 0.   -- hat sich alles fast genau so abgespielt, muße Master allerdings mehrfach dran errinnern früher mal an später zu denken was waghalsige Dünenanfahrten schräg mit ca. 95 Km /h angeht. ... hab da so meine Erfahrungen mit Hügeln hinter denen nix mehr ist ja schon vor Jahrzehnten gemacht. 11 Wochen Gips vom Feinsten.Es sei noch anzumerken das der zuvor erwähnte abgefallene Innenspiegel schon nach den ersten 50 Metern zu Boden ging was wiederum auf eine nicht ganz so geschmeidige Fahrweise schließen läßt. Soweit die Commanderversion.  

 

19 November 2009 - Die dreizehnte Etappe von der versteckten Düne zur grossen Düne (150km)

 

Mit leichten Kompfschmerzen von Mönnes Bacardi Cola Mischungen ging es um 800Uhr ging es in Richtung Mauretanischer Grenze. Nachdem sich die anderen Team für die Konvoifahrt schön in einer Reihe plaztiert hatten ist Mönne ohne schlechtes Gewissen an allen Anderen vorbei gefahren und hat sich an zweiter Position platziert. Vermutlich werden uns die anderen Teams irgendwann die Luft aus den Reifen lassen... Um 9Uhr waren wir an der Grenze, um 12 im 3km langen und voller Autowracks stehendem Niemandsland. Die Einfahrt nach Mauretanien wurde uns dann um 16 Uhr gewährt und es ging im Konvoi zu unserem Rastplatz an der grossen Düne. Bei dem Versuch einen festgefahrenen Ford Mondeo zu befreien, blieben wir ebenfalls im Sand stecken (RICHTIGSTELLUNG : ich sollte unseren Boliden wenden um die wagemutigen Mondeos an den Haken zu nehmen . All meine Einwende den letzten halben Meter nicht mehr in den Tiefsand zu fahren wurden ignoriert. 3 Versuche überhaupt in die nähe des aufgrundgelaufenen Fords zu kommen dann Seil auf den Haken und nix ging mehr, wir hätten uns natürlich losschneiden können aber..... , soll heißen allein wäre Commander da schon wieder rausgekommen aber wir bekamen das Seil ja nicht von unserer Kupplung.) und die Bayern freuten sich über Ihren neuen Zusatzscheinwerfer den Sie in Banjul von uns erhalten. Da wir 4 Scheinwerfer haben kann sich Mönne noch 3 Mal eingraben :) 

 

Festfahrstatistik: Mönne 2 - Domi 0. Demgegenüber 2 X Stoßdämfper, Bußgeld, rausgedrückte Heckscheibe ( mehrfach) zerstörter Fensterheber und und und. Hecktische Gesten und wüste Beschimpfungen: "das kannst Du doch nicht bringen - man stellt sich doch immer hinten an - häh??? Wir müßen uns doch an die Regeln halten" . Klar Tausende Kilometer Sand drum herum aber ´ne Parkordnung. Natürlich durfte laut Master auch nicht überholt werden. Son´e Spaßbremse.

 

Habe heute Masters Zelt übernommen  - ein SIFFSCHIFF tonnenweise Sand von gestern. Morgen ritzt Demolition-Schalli Furchen in  die Wüste - hab gez schon Schiß. Ach ja die letzten 15 Km waren richtig geil. Hab da noch ein paar Touris gefangen genommen in dem ich unter Indianergeheul ein paar Kreise drumherum gefahren bin. over & out 

Nur am Rande sei erwähnt das Team Master & Commander als erstes nach Mauretanien einfuhr - irgendwie klar.

 

 

 

18 November 2009 - Die zwölfte Etappe von Dhakla zur versteckten Düne (320km)

 

Nach einer äusserst enstpannten Nacht in dem Sahara Regency Hotel in Dhakla, einer vernünftigen Dusche, sauberen Toilette und guten Frühdstück ging es auf zu dem Treffpunkt 50 Kilometer vor der Mauretanischen Grenze. Dort ist die letzte Tankmöglichkeit vor der Wüste und wir haben soviel Sprit gebunkert wie möglich. Durch die Reparatur des Benzinfilters hat der Bolide nun einen moderaten Spritverbrauch von nur 12 Litern. An dem Treffpunkt haben wir uns in dem Foyer des im Bau befindlichem Hotels ein gutes Essen gegönnt und auf die anderen Teams gewartet. Um 1630 fuhren wir dan die letzten 40 Kilometer im Konvoi zu der versteckten Düne. Dies ist eigentlich ein geräumter Platz vor einer grossen Düne in mitten eines minenverseuchtem Gebietes. Mönne konnte sich bei der Ansicht der Düne nicht beherrschen und hat sich promt eingegraben. Jeder hat nun auf den Moment gewartet und wollte wissen ob wir und selbstständig aus dieser misslichen Situation befreien konnten. Das Team Bayern hat uns im Ausstausch gegen unsere Zusatzscheinwerfer das Rausschleppen mit ihrem LKw angeboten. Über Nacht haben wir uns jedoch still und heimlich ausgegraben und konnten ohne Fremdhilfe am nächsten Morgen wegfahren.

 

Festfahrstatistik: Mönne 1 - Domi 0 

  

19 November 2009 - Die dreizehnte Etappe von der versteckten Düne zur grossen Düne (150km)

 

Mit leichten Kompfschmerzen von Mönnes Bacardi Cola Mischungen ging es um 800Uhr ging es in Richtung Mauretanischer Grenze. Nachdem sich die anderen Team für die Konvoifahrt schön in einer Reihe plaztiert hatten ist Mönne ohne schlechtes Gewissen an allen Anderen vorbei gefahren und hat sich an zweiter Position platziert. Vermutlich werden uns die anderen Teams irgendwann die Luft aus den Reifen lassen... Um 9Uhr waren wir an der Grenze, um 12 im 3km langen und voller Autowracks stehendem Niemandsland. Die Einfahrt nach Mauretanien wurde uns dann um 16 Uhr gewährt und es ging im Konvoi zu unserem Rastplatz an der grossen Düne. Bei dem Versuch einen festgefahrenen Ford Mondeo zu befreien, blieben wir ebenfalls im Sand stecken (RICHTIGSTELLUNG : ich sollte unseren Boliden wenden um die wagemutigen Mondeos an den Haken zu nehmen . All meine Einwende den letzten halben Meter nicht mehr in den Tiefsand zu fahren wurden ignoriert. 3 Versuche überhaupt in die nähe des aufgrundgelaufenen Fords zu kommen dann Seil aufden Haken und nix ging mehr, wir hätten uns natürlich losschneiden können aber..... , soll heißen allein wäre Commander da schon wieder rausgekommen aber wir bekamen das Seil ja nicht von unserer Kupplung.) und die Bayern freuten sich über Ihren neuen Zusatzscheinwerfer den Sie in Banjul von uns erhalten. Da wir 4 Scheinwerfer haben kann sich Mönne noch 3 Mal eingraben :) 

 

Festfahrstatistik: Mönne 2 - Domi 0. Demgegenüber 2 X Stoßdämfper, Bußgeld, rausgedrückte Heckscheibe ( mehrfach) zerstörter Fensterheber und und und. Hecktische Gesten und wüste Beschimpfungen: "das kannst Du doch nicht bringen - man stellt sich doch imer hinten an - häh??? Wir müßen uns doch an die Regeln halten". Klar Tausende Kilometer Sand drum herum aber ne Parkordnung???!!  Natürlich durfte laut Master auch nicht überholt werden. Sone Spaßbremse.

 

Habe heute Masters Zelt übernommen  - ein SIFFSCHIFF tonnenweise Sand von gestern. Morgen ritzt Demolition-Schalli Furchen in  die Wüste - hab gez schon Schiß. Ach ja die letzten 15 Km waren richtig geil. Hab da noch ein paar Touris gefangen genommen in dem ich unter Indianergeheul ein paar Kreise drumherum gefahren bin. over & out 

< Nur am Rande sei erwähnt das Team Master & Commander als erstes nach Mauretanien einfuhr - irgendwie klar.

 

19 November 2009 - Die ersten Erfahrungen im Sand (von den Daheimgebliebenen geschrieben)

Master & Commander stoßen mit Ihren Sandblechen an die Grenze des machbaren.... Da hilft nur noch schweres Gerät der Marke Magirus! Vielen Dank für`s "ausgraben"... Ergänzung vom Team - wir wollten den Mondeo "retten" - der Bulle hat uns nur unterstützt! Wir wären da alleine raus gekommen!! Wirklich! 

 

17 November 2009 - Die elfte Etappe von Dhakla nach Dhakla (Stehtag)

Nach den Wüstenetappen gab es heute die Möglichkeit in zahlreichen Werkstätten in Dhakla die Boliden auf die Torturen der nächsten Tage vorzubereiten. Wir haben diese Chance auch genutzt um die von Mönne verursachen Schäden zu beseitigen und die Stollenreifen aufziehen zu lassen. Gestern haben wir festgestellt, dass unser Benzinfilter undicht war und wir eine Benzinspur gezogen haben. Dieses ist nun auch behoben. Heute Abend gibt es Kus Kus (schreib man das so?) am Lagerfeuer und morgen geht's dann in Richtung Wüste. Dieses wird daher unser vorerst letzter Bericht sein, da die Marokkaner in der Wüste noch kein flächendeckendes Netz haben. In 4-5 Tagen wird dann ausgiebig von unserem Wüstenritt berichtet.   ;    ........ meine verursachten Schäden , HÄH ????? . Commander war es , der den nicht mehr ganz dichten Filter entdeckte und das schon in Laayoune. Als wir dann beim Kunstschmieds unseres Vertrauens den Dämpfer fest an den Unterboden des Boliden  schweißen ließen und die rot und gelb glühenden Schweißperlen in Richtung Benzinpfütze kugelten. Was mich dann dazu bewog mal flux den bordeigenen Feuerlöscher auszupacken.  So und nun hauen wir uns ein bissken inne Sonne.

 

16 November 2009 - Die zehnte Etappe von Layoune nach Dhakla (580km)

2130Uhr - Ankunft in Dhalka - noch 1000KM Luftlinie nach Banjul! Die heutige Etappe war recht uninteressant. Entlang der Küste und einer endlosen Steinwüste durchquerten wir 2 Ortschaften und 8 Polizeikontrollen. Das Militär ist überall präsent und zeigt Flagge. Die Streifigkeiten zwischen Marokko und Mauretanien um Western Sahara sind offensichtlich. Jedoch ist es nicht nachvollziehbar was die mit diesem vermülltem Stück Niemandsland wollen. Überall Müll; jeder Kilometer entlang der Strassen liegt voll Müll. Nun gut, dieses Problem werden wir nicht lösen. In Layoune haben wir unseren Stossdämpfer festschweissen lassen. Der macht uns nie wieder Probleme. Heute gab es Ärger mit Mönne... Bei einer Rast hat sich ein Krombacher Fässchen selbstständig gemacht und ist Leck geschlagen. Sämtliche Maßnahmen unsererseits waren erfolglos und verfrüht 0mussten wir uns um diesen Patienten kümmern und einen großen Teil aufgeben. Der Schock sitzt tief in den Knochen. Nun haben wir nicht mehr genug Reserven um Banjul zu erreichen - wir spielen mit dem Gedanken die Rallye verfrüht abzubrechen oder ein Reservefässchen einfliegen zu lassen. Es kam noch Schlimmer. Mönne hat seine Aufgabe als Navigator und Bordwart heute mit der Lichtkontrolle nicht sehr ernst genommen. Promt haben wir 200 Dillis an den Staat abdrücken müssen - Mönne vermutet das meine leicht überhöhte Geschwindigkeit (3-4km/h), Einspruch: 30 - 40 km/h wobei man sagen muß dass der marrokanische Staat seine Geschwindigkeitsempfehlungen zur Einfahrt in irgendwelche nicht nachvollziehbaren Polizeikontrollen, wie auch in Europa üblich, deutlich mit diesen uns allen bekannten runden Blechtafeln bekannt gibt. -  bei der Einfahrt zur Kontrollstelle eventuell auch Grund gewesen sein könnte. Ansonsten nicht Neues aus dem Land der Beduinen. Morgen wird der letzte technische Wüstencheck fällig - dann verlassen wir die Starssen und fahren nach Koordinaten.

 

 

 

 

15 November 2009 - Die neunte Etappe von Plage Aglou nach Layoune (530km)

Nach einer sehr schönen Etappe waren wir um 1730 schon auf dem Campingplatz nördlich von Layoune. In Tan Tan hat Mönne eine Ehrenrunde auf einem Kreisverkehr gefahren und dabei 3 Stoppschilder überfahren. Diese hat auch der Polizist an der Ausfahrt des Kreisels gesehen und hatte prompt Redebedarf mit Mönne. Wegen sprachlicher Differenzen hatte der Wachmeister keinen Bock mehr und hat uns durchgewunken. Die Stossdämpfer Geschichte hat uns wieder eingeholt. Beide hinteren Stossdämpfer waren aus der Verankerung gerissen und wir mussten wieder schrauben. Lag vermutlich an der Fahrweise des heutigen Fahrers... Die Ersatzteile für den Stossdämpfer fanden wir in den Zapfsäulen einer ehemaligen Tankstelle. Auf der Küstenstrecke nach Layoune waren etliche europäische Radfahrer unterwegs die - selbst im klimatisieren Auto schon eine sehr lange Strecke. In Sachen Klima - funzt Super! Jetzt der Mönne: ...hmm das mit den Schockabsorbern stimmt so ja nicht wirklich, die Heißdüse hat wieder mächtig fliegen lassen. Punkt. Das ist erst wirklich nach einer beinahe Rolle vorwärts am Ende einer Bodenwellenverseuchten Piste aufgefallen. Aber nu alles gut - wie lange weiß nur der Master, der scheint nämlich Langeweile zu haben. Er macht erst alles kaputt um es dann wieder reparieren zu können - sag nur Fensterheberschalter....... Grüße an alle.

 

14 November 2009 - Die achte Etappe von Marrakesch nach Plage Aglou (400km)

Heute Morgen waren wir wie abgesprochen um 10 Uhr bei unserem Klimafutzzi um unseren geflickten Kühler wieder montieren zu lassen. Pünktlich um 12 war dann auch der Kühler da, der jedoch noch weiter behandelt werden musste - er hatte 5(!) Löcher. Um 15 Uhr war dann auch alles wieder im Auto verschraubt und wir konnten die kühlende Luft genießen. Super! Die ganze Geschichte hat ca. 90 Euro gekostet und war das Warten wert. Von dort ging es auf dem kürzesten Weg nach Plague Aglou. Über den Anti-Atlas verläuft nur eine stark befahrene Strasse die mit völlig überladenen Lkw verstopft war. Auf waghalsige Art und Weise mussten wir daher um die fast parkenden Hindernisse herum fahren. Micha ist fast gestorben und ich kam aus dem Grinsen nicht mehr raus. Die Fahrweise in diesem Land ist erste Sahne! Im Dunklen sind wir auf dem Campingplatz angekommen und trinken nun gemeinschaftlich eine Dose Bier und ab ins Zelt. Schicht im Schacht - bin müde - bis Morgen.  Ja Ja so war das wohl - aber morgen ist Commander wieder am Ruder.Bilder bleiben irgendwie bei Marroc Telecom im ssörwer hängen, aber wir arbeiten weiter an dem Problem. Dort haben wir schon den ersten Leuten gekündigt.

 

   13 November 2009 - Die siebte Etappe von Marrakesch nach Nirgendwo (Stehtag)Commanders Version:
Hallo liebe Gemeinde heute sind wir den ganzen Tag durch das nette Städtchen Marrakesch gegurkt, lustig wo man mit dem Auto überall hinkommt nur in den Botanischen Garten wollten Sie uns nicht lassen, aber sonst haben wir nichts ausgelassen sogar McDo (Ronald Mc Donald) ist wie überall. Dann haben wir unsere Stabistützstrebe schweißen lassen. Zwei neuen Gummipuffern und Unterlegscheiben machen schlappe 170 Dilldallas.
Klasse Auto lüppt wieder wie dumm und albern - bis zur übernächsten MEGA Bodenwelle (Commander muß diese falsch eingeschätzt haben was natürlich sehr selten vorkommt) Dann auf zum Platz der Gerichteten (Jemaa el Fna) da war die Hölle los, naja da fährt ja auch nicht jeder mit dem Kfz drauf. Nun 1 Stunde Irrfahrt durch mikroskopisch kleine Seitenstraßen (Master schien mir so ein bisschen die "Orient"ierung verloren zuhaben, endlich ein Ausweg. Danach wollten wir unsere Klimaanlage neu befüllen lassen, das wurde dann etwas umfangreicher. Nach diversen Werkstattbesuchen mit unseren perfekten Franz- Spanisch- und Englischkentnissen haben wir einen Laden gefunden. Befüllen kein Prob - aber ZISCH, ZISCH, ZISCH.. Radiator inne Fritten PUNKT. HHM Merde. Schrauber sacht kein Problem löten wir heute, ausbauen ( dauerte 3 St.) aber Festpreis 200 Dillid... (Pelzgeschäft) können wir morgen um 10:00 wieder einbauen lassen, befüllen macht 500 Dingsbums macht zusammen ca. 70 Euronen. Is OK. Dann ab in den Supermarkt. Riesenladen (3-fache REALgröße- aber da gibt es alles) mit frei fliegenden Vögeln die da Nudeln und Getreide picken (isch schwöre). Da war´s für heute meine lieben Tierfreunde. Achja noch was, Master war nur am rumnörgeln - isch sollte nicht durch die EINBAHNStraßen fahren und in EINER Linie zu den anderen parken. (Typisch deutsch - der Ami) Na und dann hat uns unser marrokanischer Elektrodenschweißer des Vertrauens das Stabiteil noch mal komplett neu vom feinsten zusammengebraten - für Nüsse und uns bon voyage gewünscht. Masters Version:
5:30 Uhr- Gebetsgesänge schallen über den Campingplatz. Guten Morgen Marokko - Ausschlafen tun Marokkaner wohl nicht. Heute ist der Irre gefahren. Bei geschmeidigen 39 Grad war Marrakesch angesagt. Zuerst suchten wir uns eine Schweissbude unseres Vertrauen aus und ließen den Stabi schweißen. Soweit so gut- das Dingen wieder eingetüdelt und gut war. Dann ist der Commander gefahren und das Teil war wieder im Ar... . Super Geschichte! Also erstmal in die Stadt uns ein wenig umschauen. Auf dem Weg dorthin (mussten links abbiegen) waren wir in der rechten Spur. Kein Problem - hupen, Spuren kreuzten, dem winkend und schreiendem Polizisten noch grüssend links abbiegen. Habe meine Herztropfen eingeworfen. (Einbahnstrassen, Ampeln und Stoppschilder sind natürlich auch nur Ratschläge nicht bindend...) Dann kam der Platz der Gehängten - dort wurde gerichtet, gehängt, geköpft und die Köpfe aufgespießt. Einfahrt verboten. Wer fährt rein und parkt mitten aufm Platz? Herztropfendosis erhöht. Nachdem wir von einigen Schlangenbeschwören aufs übelste beschimpft wurden waren wir Kaffee trinken. Entspannung war angesagt.
Danach auf ins Auto, an den wütenden Schlangenbeschwören vorbei, in Richtung Botanischer Garten. Als Navigator habe ich Empfehlungen über mögliche Fahrrichtungen ausgesprochen die jedoch unbeachtet blieben. Also landeten wir in den letzten Hintergassen. Super Geschichte - Zeit für Herztopfen! Nun gut, irgendwie zum Bosch Dienst gefunden, Route zum Klimatologen erhalten und Empfehlungen weitergeben.. den Rest kennt Ihr schon. Völlig verfranzt im Rotlichtviertel gelandet. Haben durch Zufall den Klimafutzi gefunden und beauftragt. Habe fleißig Lampe gehalten und Werkzeug gereicht, Commander hat sich mit den Biervorräten beschäftigt. 4 Stunden später waren unsere frisch erworbenen 20 Bierdosen weg. Ratet ma wer halb Marrakesch mit Bier versorgt hat? Morgen haben wir um 10Uhr den Einbautermin - vermutlich wird sich alles weitere leicht (4-5Std) verzögern... Morgen gehts weiter... Ach ja, während ich diesen Text schrieb hat der Bierschwamm 3 Flaschen vernichtet... Weiß nicht wo das enden soll..

 

12 November 2009 - Die sechste Etappe von Larache nach Marrakesch (530km)

Heute mal nen Text von Mönne: In Rabat mal flux nen paar Amotisseuzrs für 1700 Dalilarams gekäuft, 20 Km später auf einer Autobahntanke eingebaut und schnell mit offener Kofferraumklappe vom Hof gerauscht und siehe da - alles beim alten schaukel, schaukel..! 52 Liter afrikanisches Benzin gebunkert, für 580 Dillidallis. Wir haben festgestellt, das der Stabi vorne links von Domis jugendlicher Fahrweise total zerstört, gebrochen und abgerissen ist. Traurig guck....Nachdem uns dann so ne Gurkentruppe von 4 Rallyeteilnehmer überholt hat und Domi dieses wahnsinnige Tempo von 110 Km/h aus sicherheitstechnischen Gründen nicht mehr mitgehen konnte und wollte, hielt er mitten auf der Autopista an. Dann zog er ein Paar Kabelbinder aus dem Hut und hat das kaputte Teil zusammengetüddelt - hielt satte 200 km bis die Renndüse zu schnell in die Abfahrt ging.1900 Ankunft Marrakesch.
 
Richtigstellung von Domi: Der Schaukel Schaukel Effekt trat erstmals bei Mönne auf - nun wisst Ihr wer das Teil geschossen hat. Der werte Herr heizt ja auch mit 160 Sachen durch die Gegend...

11 November 2009 - Die fünfte Etappe von San Roque nach Larache (100km)

Wir sind in Afrika! Nach ca. 3 Stunden Wartezeit am Hafen von Tanger sind wir endlich in Marokko. Die Formalitäten sind wohl typisch und waren irgendwie chaotisch und völlig unkoordiniert. Nachdem die ersten 6 Autos ohne Probleme den Zoll passiert haben wurden wir natürlich gefilzt. Da wurde mir irgendwie warm (Mönne ist einfach sitzen geblieben!)stimmt gar nicht ich musste dem langen sagen das er mal nicht so hektisch rumwerkeln soll (ihm lief der Angstschweiß nur so aus dem Kopf), da wir immer noch 40 Liter Bier und 3 Liter Schnaps im Auto gebunkert hatten. Mit viel Glück haben wir unsere Reserven geschickt verstecken können. Schwein gehabt! Unsere hinteren Stossdämpfer sind nun endgültig kaputt - morgen werden wir mal nach Ersatz suchen, da sich die Kiste enorm aufschaukelt. Aber nach wie vor befindet sich unser Bolide in einem vorzüglichen Zustand. Ein anderes Team hatte gestern einen Motorschaden und kurzerhand wurde ein Ersatzfahrzeug gekauft und der Alte in Zahlung gegeben. Nun fahren die mit spanischen Kennzeichen nach Banjul. Ein weiteres Team hat einen kapitalen Getriebeschaden und wurden auf die Fähre geschleppt. Sie wollen eine Werkstatt in Tanger mit der Reparatur beauftragen. Mal schauen wann wir die wieder sehen. Die afrikanische Fahrweise kommt uns doch sehr entgegen, nur die Sheriffs lasern hier wie die verrückten ( 3 Kontrollen auf 10 Km), aber sonst Kühe und Esel am Straßenrand ohne Zaun und doppelten Boden. Es grüßt Euch der Master mit seinem Commander Prost.    

10 November 2009 - Die vierte Etappe von Cullera nach San Roque (739km)

Heute ging es die spanischen Küsten über Alicante und Malaga nach San Roque. Eine sehr schöne Strecke bei 20-25 Grad . Unser Bolide hatte heute keine größeren Probleme, der Motor läuft wie ein Uhrwerk und der Rest ist zweitrangig. Nur die Heckscheibe mussten wir heute Morgen wieder einbauen nachdem die irgendwie rausgefallen ist. Der generelle Zustand vom Boliden ist nach wie vor Super. Soweit sind schon zwei Autos ausgefallen, ein Motor- und ein Getriebeschaden. Morgen geht es nach Afrika!!!
 

09 November 2009 - Die dritte Etappe von Avignon nach Cullera (839km)

An Michaels Geburtstag sind wir unsere längste Etappe gefahren. Um 7 Uhr sind wir gestartet und waren um 18Uhr auf unserem Campingplatz in Cullera. Eingebettet zwischen Hochhäusern verbringen wir die Nacht zum ersten Mal in unseren Zelten. Die Fahrt verlief bei schönsten Wetter und 17 Grad zum größten Teil problemlos. Bei einem Tankstop merken wir, dass das Endstück unserer Auspuffanlage fehlte. War aber nicht weiter schlimm, da sich vor dem Kat der Rest der Anlage eh schon aufgelöst hatte. Der Sound der Karre ist nunmehr viel besser... Michael kocht gerade seine Spezialität "Dosenlinseneintopf". Als Michael in einem Bauhaus in Reus noch ein paar Kleinigkeiten kaufen wollte, habe ich am Boliden noch ein paar unnötige Schläuche aus dem Motorraum entfernt. Dabei hat doch tatsächlich jemand versucht aus dem Auto was zu klauen?!? Die haben se nicht alle die Spanier! Vermutlich wird es morgen recht Früh in Richtung Algeciras los gehen.

 

08 November 2009 - Die zweite Etappe von Hohberg nach Avignon (737km)

Nach einem sehr guten Frühstück ging es um 10Uhr in Hohberg los. Die Strecke führte über Lyon nach Avignon, und die Strassen waren wie leergefegt. In Avignon sind es kühle 10 Grad, und daher haben wir uns für ein B&B Hotel entschieden. Gegenüber vom Hotel in einem American Diner wurden dann die lokalen kulinarischen Highlights getestet. Die mischen Bier mit Pfirsichsaft!?! Die spinnen die  Franzosen... , 2,5 l Bier 25,- Euronen! Morgen geht weiter nach Südspanien - der Bolide läuft wie ein Uhrwerk....(bis auf die defekte Elektrik, kaputter Stossdämpfer, Loch im Krümmer...)

07 November 2009 - Die erste Etappe von Dresden nach Hohberg

Nun geht es endlich los! Um 10 Uhr starteten wir die 630km Etappe nach Hohberg. Leider mussten wir nach 150km schon die erste Werkstatt aufsuchen, da unsere Auspuffanlage dem Rost erlegen ist und auf der Hinterachse auflag. In Treuen fanden wir eine sehr gute Werkstatt die uns sehr schnell geholfen haben. Dafür haben die noch nicht mal einen Cent genommen!! Vielen dank hierfür! Nun sind wir wieder auf der Bahn und rollen Hohberg entgegen. Nach einem kurzen Besuch bei Chrickstein in Germersheim sind wir um 1930 an dem Veranstaltungsort in Hohberg angekommen. Dort waren dann fast alle Teams anwesend und emsig wurden Routen ausgearbeitet. Wir haben die Zeit dann doch sinnvoller am Tresen verbracht. Am Mittwoch um 11Uhr geht unsere Fähre von Algeciras nach Tanger - d.h. in drei Tagen haben wir 2250km zu fahren. Morgen früh (oder auch später) geht es auf die zweite Etappe...

 

06 November 2009

Die Fahrt nach Dresden verlief problemlos. Ca 20 Teams haben sich am Königfsufer in Dresden eingefunden und anschließend ging es zum Umtrunk in Katy's Garage. Es war ein sehr schöner Abend und der nächste Morgen startete mit Kopfschmerzen. Das Hostel in Dresden war gut günstig und sauber. 

 

05 November 2009

Der WDR Dortmund will heute Abend einen Report über unser Vorhaben bringen. Dafür wurden wir von allen Seiten gefilmt und interviewt. Also, fleißig WDR Dortmund schauen! Im Anschluss waren dann auch noch zwei Herren der Westfälischen Rundschau da. In den nächsten Tagen wird also auch noch ein Bericht in der WR stehen. Also, fleißig die WR kaufen! J 04 November 2009 Heute hatten wir unsere große Sponsorenfete. Diese war ein voller Erfolg und wir bedanken uns für das zahlreiche Erscheinen und die vielen Geld- uns Sachspenden!

30 Oktober 2009

Langsam kommen wir in die heiße Phase. Die Vorbereitungen des Boliden sind nahezu abgeschlossen und wir haben mit dem Packen angefangen. Gestern wurde noch eine neue Windschutzscheibe verbaut, da die alte Scheibe zwei Risse hatte. Am kommenden Donnerstag werden wir Besuch vom WDR bekommen. Die planen einen kurzen Bericht über unser Vorhaben zu drehen und werden diesen am 6 November ausstrahlen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 08. Dezember 2009 um 09:48 Uhr