26.11.2009 – Banjul
Nachdem der Bolide wieder läuft ging es heute ruhiger zur Sachen. Mönne war wieder glücklich und wir suchten uns ein Hotel. Die Nacht im Jeep war nicht toll! – Aber wo waren unsere Zelte? Richtig – Mönne hat ja jetzt Holzschnitzerreien…. Haben uns dann im 5 Sterne Bunker Senegambia für 64 Euro (Kostet übers Internet 130Euro) eingebucht und erst mal an die Bar. Ein Bier später fuhren wir zurück zum Campingplatz, viele geschockte Gesichter – das Biest ist zurück. Hab mich mit ein paar Leuten unterhalten, Mönne dabei nicht im Blick gehabt. Fehler – er hat Hab und Gut an die Wächter verschenkt. Auch mein Rückreisegepäck. Zurück zum Hotel, 4 Kanister gegen eine Autowäsche getauscht und als wir vom Essen zurück waren glänzte das Auto. Ab in den Pool mit eingelassener Bar – Super Ding. Mönne ist vom Einstieg ins Wasser auf direktem Wege zur Bar geschwommen. Dort gab es Bacardi Cola und Bier. Da im Anschluss keiner mehr schwimmen konnte nahmen wir den Landweg zurück zu den Liegen. Duschen und ab zu dem reichlichen Buffet, im Anschluss mit anderen Teams versackt. Mehr weiß ich nicht mehr… Morgen ist die große Rallyeparty.

25.11.2009 - Letzte Etappe St. Louis nach Banjul (530km):
Beinahe pünktlich vom Hof gerollt, dann im Konvoi Richtung Banjul. Der Zollheini muß so ziemlich die gleiche Art von Routenplanung machen wie meine Frau. Es ging in jedem Dorf mitten durch die Marktstände. Sehr enge Geschichte aber auch sehr Interessant, hier und da mal kurz im vorbeirollen was zu trinken und Brot gekauft. Da kommt so´n Mc Drive bei uns nicht mit. Es folgte noch eine kleine Sandetappe bevor dann die Straßen von Ostdeutschem auf westdeutschen Standard wechselten - Krater und Löcher wie nach einem Luftangriff - Master hat das aber ganz gut im Griff gehabt. Als wir gerade dachten das die Straße wieder Straße ist war sie auch schon wieder ganz weg und das Drama nahm seinen Lauf. In einem geordneten Chaos bei fast null Sicht löste sich der Konvoi langsam aus. Wir beschlossen uns in Lee an dem ganzen Haufen vorbei zu mogeln . Nachdem im nichtmehr vorhandenem Rückspiegel der Riesen Magirus immer größer wurde (diese Strecke hat den Jungs wohl so richtig Spaß gemacht) Befehl vom Commander wasi wasi . Im Rückblick ein ganz ganz großer Fehler . Ich hatte dem Affen Zucker gegeben . Auf den nächsten 20 Km die wir mehr in der Luft als auf dem Rübenacker unterwegs waren bin ich um ca. 25 – 30 Jahre gealtert aber nu haut mich nix mehr um. Also wie gesagt mal kurz an die Spitze gesetzt und dann mal ohne Zollheinis bis zur nächsten Gabelung vorgeprescht. Die ortskundigen Zollheinis kamen dann so ca. eine viertel Stunde später. Nun wieder auf einer sehr guten Straße bis an die Grenze alles Super. Aber dann der Skandal , der SUPERGAU bei versuch den Senegal zu verlassen dreht beim Startversuch nur noch der Anlasser und sonst nix mehr. ALLE fahren weg nur die beiden Pappnasen die zuvor den wilden Max gemacht haben nicht. DAS BIEST IS TOT
So So So peinlich zog mir gleich meinen Hut ganz tief ins Gesicht und war gar nicht mehr da. Diagnose: Zündversagen!!!!! Master hatte bis DAHIN ja auch noch nix zerstört. Dann an den Haken und die letzten 40 Km nach Banjul geschleppt. Mööööt Dann hing der Haussegen im Jeep ein wenig schief hab sofort erkannt das die wilden Wasserdurchfahrten im Atlantischen Ocean dafür verantwortlich waren. Aber nun die unglaubliche Wende. Einer unserer Mitstreiter entdeckte einen Cherokee der wohl den örtlichen als Ersatzteillager dient. Mal rasch die Zündeinheit demontiert und beim Biest eingebaut, gestartet und gleich mal richtig fauchen lassen, sofort war allen auf dem Campingplatz klar: DAS BIEST ist zurück. Haben dann bei dieser Gelegenheit auch gleich unsere Blechscheibe wieder gegen die aus Glas getauscht. Nun haben wir uns wieder lieb.;-))).
Masters Ergänzung: Im Grossen und Ganzen –OK. Nur ein paar Anmerkungen: Als unser Bolide seinen an der Grenze seinen Dienst verweigerte und die Zündspule kaputt war, war Mönne nicht mehr zu stoppen. Ich war schuld! (Mönnes Nerven: Angespannt) Meine wilden Wasserdurchfahrten im Atlantik reichten lediglich um die Reifen mit Wasser zu benetzten. Wir waren nicht unter Wasser! Die Spule ist ein Verschleißteil und Mönne hätte bei der morgendlichen technischen Abnahme der mangelhaft Zustand der Spule auffallen müssen. Nun gut, am Hacken zur Fähre wurden wir von hunderte Kindern belagert die Geschenke haben wollten. Jedoch hat ein Kind die Gelegenheit genutzt unsere Warnwesten (lagen m Einstieg) zu mopsen. (Mönnes Nerven: Blank) Auf der Fähre wurden wir eingeparkt, dass das Verlassen vom Auto nicht möglich war. Neben Mönnes Fenster war die Belüftung zum Motorraum mit entsprechenden Gestank und Lärm. (Mönnes Nerven: nicht mehr vorhanden) An der Willkommensfetenveranstaltungskneipe angekommen lag ein lapidares Schriftstück auf jeden Tisch, mit der Info dass die Versteigerung 1 Woche (wegen dem Tobaski Fest – so ne Art Weihnachten – kam wohl sehr plötzlich) später stattfindet. 90% der Teilnehmer werden die Versteigerung also nicht mitbekommen und das war schließlich der Grund der Rallye. (Mönne tobte) Von den Schweizern auf den Campingplatz gezogen und direkt neben einem Generator geparkt. (Zustand Mönne – unbeschreiblich – es flog alles durch die Gegend – habe am nächsten Tag die Hälfte unserer Ausstattung im Umkreis von 20Meter vom Boliden gefunden – Mein Zustand – die Ruhe in Person – wie immer…) Dieser Tag war Scheisse…



24.11.2009 - Die siebzehnte Etappe vom und nach Saint Louis (Stehtag)
Ausschlafen kann so schön sein... Um 10 Uhr war Frühstück angesagt, danach in der Sonne schmoren und den hiesigen Hopfentrank genießen. Nach ein paar Bier haben wir uns dann um unsere kaputten Scheiben gekümmert. Mönne hat sich mit den örtlichen Teppichhändler, Holzschnitzern und T-Shirt Verkäufern köstlich verstanden und nun haben wir allerhand Holzkrams. Jetzt laufen hier die Händler mit Master und Commander T-Shirts rum, ein netter Gag. Einer dieser Händler konnte deutsch und wurde sofort zum Dolmetscher erklärt. Dieser kannte einen Metallbauer unweit vom Hotel und 10 Minuten später war dieser auch am Start. Ausmessen, 4 Stunden warten und unsere Blechscheibe war fertig. Die Seitenscheibe wurde auch gleich repariert und jetzt sollten wir keine weiteren Probleme haben. Das Problem bei der Sache war, dass Mönne nicht beschäftig war und allerhand Unfug trieb. Jetzt haben wir Holzschnitzereien die für ein mittelgroßes Osterfeuer reichen, unser Zelt, 5 T-Shirts und eine Matratze sind jedoch futsch. Sachen im Wert von über 80 Euronen gegen Holzschnitzereien getauscht!!! Wundert euch also nicht wenn Mönne euch Holzschnitzereien schenkt, er hat mehr als genug davon und will sie wahrscheinlich nur loswerden. Unseren Verstärker haben wir den Bayern für 2 Bier überlassen, brauchen ihn ja nicht mehr - Boxen sind eh weg. Morgen geht es um 6Uhr auf die letzte Etappe - noch 530km nsch Banjul!!!
Hier mal die Berichterstattung von Auto Motor Soprt: http://www.auto-motor-und-sport.de/service/rallye-dresden-dakar-banjul-2009-1449869.html

23.11.2009 - Die sechszehnte Etappe vom Nouakchock nach Saint Louis
Richtig, wenig Text hier... Der Commander war am Werk und da war irgendwie alles weg... Er sucht immer noch nach den fehlenden Texten.
22.11.2009 - Die fünfzehnte Etappe vom Strand nach Nouakchock (150km)
Aus der Wüste zurück ins Leben - oder vom Stranddünenlager nach Nouakchott ca. 150 Kilometer ca. 30 Km übern Strand. Allerdings mußten wir auf die Ebbe warten Aufbruch erst gegen 16hundert, vorher ordentlich vom Sand beriselen lassen - also der kommt überall hin. Dann Ausfall unseres kleinen Umspannwerks also Compi- Kameras laden während der Fahrt nicht mehr möglich, ist aber nicht weiter schlimm. Schlimm ist, das der Irre heute wieder am Ruder steht! ..... und genau es kam wie es kommen mußte, immer ordentlich die letzten Ausläufer der Wellen mitnehmem. Commander meldet diverse Wassereinbrüche was denn Helldriver aber völlig ignoriert, sein Spruch "das kann das Boot ab". Dann Strandausfahrt Master legt den Boliden mal locker auf die Bodenplatte. Man muß im aber zu Gute halten beim Bergungsversuch. 6 andere Teilnehmer wurden fachgerecht vom Strand gezogen . 2 Commander : 1 Master. Seit gestern nennt man unseren Boliden "Das Biest". Dann hinter dem Strand also auf der ersten geteerten Straße seit 3 Tagen eine hundsgemeine Bodenemonsterwelle - ....richtig - Abflug - dann beim Wiedereintritt zu spät abgefangen und vorne rechts hart durchgeschlagen. Commander hat dann vor dem Hotel mit entsetzen feststellt das Master nun auch noch eine Heckscheibe auf seinem Zerstörerkonto zu verbuchen hat. Ach ja einen hab ich noch: er hat sich auch ein paar neue Freunde gemacht in dem er die kölschen jungs mal so richtig naßgemacht hat und Team Dustinatin mit Algenschmodder zugschaufelt hat. Beim nächsten Stop mußte ich flüchten.
Masters Ergänzung: Der gestrig war wieder heftig - sämtliche Alkohol Reserven wurden vernichtet. Der Campingstuhl vom Commander hat die Grätsche gemacht, darauf wurde dieser im hohen Bogen in den Atlantik geworfen. Dieser wurde jedoch im Laufe der Nacht wieder angschwemmt und Mönne musste diesen widerwillig wieder an sich nehmen. Aber der beste Spruch vom Commander seit Langem: Wo ist meine Unterhose... wie kommt meine Unterhose auf die Motorhaube? Nach einem Fässchen, Bacardi O-Saft, Vodka O-Saft und Rum-Cola ist der Commander noch ne Runde Nacktschwimmen gegangen!

21 November 2009 - Die fünfzehnte Etappe von ner Düne zum Strand 130 km vor Nouakchott (110km)
Im abendlichen Briefing wurde die Abfahrzeit für die heuteige Etappe auf 8 Uhr gesetzt. Nachdem sich um 815Uhr im Camp noch nichts tat bezog Mönne seinen Feldherrenposten auf der höchsten Düne mit Blick auf das Camp. Die Bayern hatten einen Plattfuss und mussten einen Reifen wechseln. Bei einem Gewicht von 250KG keine leichte Sache. Wir vertieben uns die Zeit damit die anderen Team mit feinem Sand einzunebeln und die Dünen im Umkreis von 1km mit ca. 5000 Umdrehungen platt zu fahren. (Mönnes Fahrtag) Manche hatte Spass, viele nicht. Die interessierte den Feldherren jedoch wenig - Freund machen scheint nicht sein Ding zu sein. Aud der Etappe waren viele Tiefsandstecken und genau so viele steckengeliebene Fahrzeuge. Die meisten konnte er reicht erfolgreich mit eine Lächeln und freundlicher Winkgeste umkurven. Bei einem havarierten T3 Bus hat ein Opel Monterey seinen Bergungsversuch wegen des tiefen Sandes aufgegeben und es wurde nach dem Biest gerufen. Also kam Mönne lautstark angeröhrt, übernahm das Abschleppseil und sog den Bulli mit geschätzten 80km/h durch den Sand. Ein weiteres feststeckendes Fahrzeug bat um Hilfe, erfuhr sie jedoch nicht. Mönne hat der Aufkleber "Allrad ist feige" an dem Heck von den T4 missfallen... Später zog er noch einen Wagen vom Org Team vom Strand, zerstörte unseren Dosenhalter und genoss es abseits der befahrbaren Strecken zu fahren. Der Opel Omega vomTeam Gourmetflizza erlitt einen kapitalen Motorschaden und bei einem Saab Team ist der Ölkühler durch heftiges Eintauchen mit der Front im Sand kaputt gegangen. Der Opel wird vom LKw nun geschleppt und der Saab konnte geflickt werden. Heute übernachten wir direkt am Strand und morgen geht es nach Noukachott. Commander sacht: "Mit dieser der Manöverkritik kann ich gut leben ;-))
Festfahrstatistik: Mönne 2 - Domi 0.


20 November 2009 - Die vierzehnte Etappe von der grossen Düne zu ner anderen Düne (140km)
Super Tag! Domi ist gefahren und Mönne hat meine Herztropfen bekommen. Querfeldein durch Mauretanien durch die Wüste. Zu Beginn wurden zwei Teams gebildet, die Hasen und die Igel. Selbstverständlich waren wir in der Heizertruppe und bei der Bekanntgabe unserer Zugehörigkeit ging ein Raunen durch die Menge. Ja, wir haben bereits unseren Ruf... Nun gut, mit Vollgas an vielen Kamelen vorbei einfach geradeaus. Auf den vielen Sandpisten und Sandverwehungen sind viele Teams steckengeblieben und mussten befreit werden. Ganz zu Anfang hatten 2 Mazda 121 Probleme mit ihren Spritleitungen. Die velaufen bei diesem Fahrzeugtyp unterhalb des Rahmens und sind in dem ersten Geröllfeld Leck geschlagen. Weiterhin gab es einige Reifenplatzer und andere kleinere Defekte. Bei uns ist lediglich der Innenspiegel abgefallen, ein Zeichen meiner guten Fahrweise. Bei der Ankunft in unserem Nachtlager wollten die Bayern mit Ihrem LKw auf ein wenig Dünenerfahrung sammeln und fuhren sich auf dem Dünenkamm fest. Mönne war nicht davon abzubringen mit Stühlen und einem Fässchen Krombacher sich direkt vor dem havarierten Fahrzeug zu plazieren und die Ausgrabungsarbeiten zu beobachten. Morgen fährt Mönne wieder, da wir sich mit Sicherheit in unserer Statistik was tun... Bis Morgen.
Festfahrstatistik: Mönne 2 - Domi 0. -- hat sich alles fast genau so abgespielt, muße Master allerdings mehrfach dran errinnern früher mal an später zu denken was waghalsige Dünenanfahrten schräg mit ca. 95 Km /h angeht. ... hab da so meine Erfahrungen mit Hügeln hinter denen nix mehr ist ja schon vor Jahrzehnten gemacht. 11 Wochen Gips vom Feinsten.Es sei noch anzumerken das der zuvor erwähnte abgefallene Innenspiegel schon nach den ersten 50 Metern zu Boden ging was wiederum auf eine nicht ganz so geschmeidige Fahrweise schließen läßt. Soweit die Commanderversion.

19 November 2009 - Die dreizehnte Etappe von der versteckten Düne zur grossen Düne (150km)
Mit leichten Kompfschmerzen von Mönnes Bacardi Cola Mischungen ging es um 800Uhr ging es in Richtung Mauretanischer Grenze. Nachdem sich die anderen Team für die Konvoifahrt schön in einer Reihe plaztiert hatten ist Mönne ohne schlechtes Gewissen an allen Anderen vorbei gefahren und hat sich an zweiter Position platziert. Vermutlich werden uns die anderen Teams irgendwann die Luft aus den Reifen lassen... Um 9Uhr waren wir an der Grenze, um 12 im 3km langen und voller Autowracks stehendem Niemandsland. Die Einfahrt nach Mauretanien wurde uns dann um 16 Uhr gewährt und es ging im Konvoi zu unserem Rastplatz an der grossen Düne. Bei dem Versuch einen festgefahrenen Ford Mondeo zu befreien, blieben wir ebenfalls im Sand stecken (RICHTIGSTELLUNG : ich sollte unseren Boliden wenden um die wagemutigen Mondeos an den Haken zu nehmen . All meine Einwende den letzten halben Meter nicht mehr in den Tiefsand zu fahren wurden ignoriert. 3 Versuche überhaupt in die nähe des aufgrundgelaufenen Fords zu kommen dann Seil auf den Haken und nix ging mehr, wir hätten uns natürlich losschneiden können aber..... , soll heißen allein wäre Commander da schon wieder rausgekommen aber wir bekamen das Seil ja nicht von unserer Kupplung.) und die Bayern freuten sich über Ihren neuen Zusatzscheinwerfer den Sie in Banjul von uns erhalten. Da wir 4 Scheinwerfer haben kann sich Mönne noch 3 Mal eingraben :)
Festfahrstatistik: Mönne 2 - Domi 0. Demgegenüber 2 X Stoßdämfper, Bußgeld, rausgedrückte Heckscheibe ( mehrfach) zerstörter Fensterheber und und und. Hecktische Gesten und wüste Beschimpfungen: "das kannst Du doch nicht bringen - man stellt sich doch immer hinten an - häh??? Wir müßen uns doch an die Regeln halten" . Klar Tausende Kilometer Sand drum herum aber ´ne Parkordnung. Natürlich durfte laut Master auch nicht überholt werden. Son´e Spaßbremse.
Habe heute Masters Zelt übernommen - ein SIFFSCHIFF tonnenweise Sand von gestern. Morgen ritzt Demolition-Schalli Furchen in die Wüste - hab gez schon Schiß. Ach ja die letzten 15 Km waren richtig geil. Hab da noch ein paar Touris gefangen genommen in dem ich unter Indianergeheul ein paar Kreise drumherum gefahren bin. over & out
Nur am Rande sei erwähnt das Team Master & Commander als erstes nach Mauretanien einfuhr - irgendwie klar.
18 November 2009 - Die zwölfte Etappe von Dhakla zur versteckten Düne (320km)
Nach einer äusserst enstpannten Nacht in dem Sahara Regency Hotel in Dhakla, einer vernünftigen Dusche, sauberen Toilette und guten Frühdstück ging es auf zu dem Treffpunkt 50 Kilometer vor der Mauretanischen Grenze. Dort ist die letzte Tankmöglichkeit vor der Wüste und wir haben soviel Sprit gebunkert wie möglich. Durch die Reparatur des Benzinfilters hat der Bolide nun einen moderaten Spritverbrauch von nur 12 Litern. An dem Treffpunkt haben wir uns in dem Foyer des im Bau befindlichem Hotels ein gutes Essen gegönnt und auf die anderen Teams gewartet. Um 1630 fuhren wir dan die letzten 40 Kilometer im Konvoi zu der versteckten Düne. Dies ist eigentlich ein geräumter Platz vor einer grossen Düne in mitten eines minenverseuchtem Gebietes. Mönne konnte sich bei der Ansicht der Düne nicht beherrschen und hat sich promt eingegraben. Jeder hat nun auf den Moment gewartet und wollte wissen ob wir und selbstständig aus dieser misslichen Situation befreien konnten. Das Team Bayern hat uns im Ausstausch gegen unsere Zusatzscheinwerfer das Rausschleppen mit ihrem LKw angeboten. Über Nacht haben wir uns jedoch still und heimlich ausgegraben und konnten ohne Fremdhilfe am nächsten Morgen wegfahren.
Festfahrstatistik: Mönne 1 - Domi 0
19 November 2009 - Die dreizehnte Etappe von der versteckten Düne zur grossen Düne (150km)
Mit leichten Kompfschmerzen von Mönnes Bacardi Cola Mischungen ging es um 800Uhr ging es in Richtung Mauretanischer Grenze. Nachdem sich die anderen Team für die Konvoifahrt schön in einer Reihe plaztiert hatten ist Mönne ohne schlechtes Gewissen an allen Anderen vorbei gefahren und hat sich an zweiter Position platziert. Vermutlich werden uns die anderen Teams irgendwann die Luft aus den Reifen lassen... Um 9Uhr waren wir an der Grenze, um 12 im 3km langen und voller Autowracks stehendem Niemandsland. Die Einfahrt nach Mauretanien wurde uns dann um 16 Uhr gewährt und es ging im Konvoi zu unserem Rastplatz an der grossen Düne. Bei dem Versuch einen festgefahrenen Ford Mondeo zu befreien, blieben wir ebenfalls im Sand stecken (RICHTIGSTELLUNG : ich sollte unseren Boliden wenden um die wagemutigen Mondeos an den Haken zu nehmen . All meine Einwende den letzten halben Meter nicht mehr in den Tiefsand zu fahren wurden ignoriert. 3 Versuche überhaupt in die nähe des aufgrundgelaufenen Fords zu kommen dann Seil aufden Haken und nix ging mehr, wir hätten uns natürlich losschneiden können aber..... , soll heißen allein wäre Commander da schon wieder rausgekommen aber wir bekamen das Seil ja nicht von unserer Kupplung.) und die Bayern freuten sich über Ihren neuen Zusatzscheinwerfer den Sie in Banjul von uns erhalten. Da wir 4 Scheinwerfer haben kann sich Mönne noch 3 Mal eingraben :)
Festfahrstatistik: Mönne 2 - Domi 0. Demgegenüber 2 X Stoßdämfper, Bußgeld, rausgedrückte Heckscheibe ( mehrfach) zerstörter Fensterheber und und und. Hecktische Gesten und wüste Beschimpfungen: "das kannst Du doch nicht bringen - man stellt sich doch imer hinten an - häh??? Wir müßen uns doch an die Regeln halten". Klar Tausende Kilometer Sand drum herum aber ne Parkordnung???!! Natürlich durfte laut Master auch nicht überholt werden. Sone Spaßbremse.
Habe heute Masters Zelt übernommen - ein SIFFSCHIFF tonnenweise Sand von gestern. Morgen ritzt Demolition-Schalli Furchen in die Wüste - hab gez schon Schiß. Ach ja die letzten 15 Km waren richtig geil. Hab da noch ein paar Touris gefangen genommen in dem ich unter Indianergeheul ein paar Kreise drumherum gefahren bin. over & out
< Nur am Rande sei erwähnt das Team Master & Commander als erstes nach Mauretanien einfuhr - irgendwie klar.